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Geschlechtskrankheiten

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Geschlechtskrankheiten

Die sexuell übertragbaren Krankheiten
ICD-10: A64


Das Problem die Geschlechtskrankheiten

STD ist Abkürzung für die „Sexualy Transmitted Disease“. Sie sind durch Geschlechtsverkehr übertragbar. Verschiedene Mikroorganismen wie Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen, Parasiten und Arthropoden können die Ursache sein. Es besteht für die behandelnden Arzt Meldepflicht.
Die Häufigkeit der STD nimmt insbesondere in den entwickelten Industrieländern zu. Dies gilt besonders im jungen Alter durch verbreiteten Konsum von Drogen, sporadischen Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern und Chem-Sex (Steigerung die sexuellen Erlebnisse durch Konsum von Drogen).

© James Barr / unsplash.com

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Syphilis Fale in Deutscland in zwei Jahre

Ursachen von venerischen Krankheiten (Venereal Disease „VD“):
Viren
VirusRisikoErkrankung
HIV-1 & HIV-2AIDS
HPV Typ 6 & 11Risiko: nidrigCondyloma accuminata (Feigwarzen)

Buschke-Löwenstein

Risiko: nidrigCondyloma plana
HPV Typ 16, 18 & 31Risiko: hochCondyloma plana
Risiko: hochGebärmutterhals interaepitheliale Neoplasie

Gebärmutterhals-Karzinom

HPV Typ 16Risiko: hochViruswarzen des Penis

Peniskarzinom

HPV Typ 16, 18 & 31Risiko: hochViruswarzen der Vulva

Scheidenkarzinom

Risiko: hochViruswarzen der Vagina

Vaginale Schleimhaut-Karzinom

Risiko: hochViruswarzen des Afters

Analkarzinom

HPV Typ 13 & 32Risiko: nidrigViruswarzen der Mundschleimhaut
(Morbus Heck)
MCVRisiko: nidrigDellwarze Molluscum contagiosum
HAVRisiko: nidrigHepatitis A
HBVRisiko: nidrigHepatitis B
HCVRisiko: hochHepatitis C
HSVRisiko: nidrigHerpes genitalis
CMVRisiko: nidrigZytomegalie
Bakterien
BakterieRisikoErkrankung
Treponema pallidumRisiko: hochSyphilis
Neisseria gonorrhoeaeRisiko: nidrigGonorrhoe (Tripper)
Haemophilus ducreyiRisiko: nidrigWeicher Schanker
Klebsiella granulomatisRisiko: nidrigGranuloma inguinale
Chlamydia trachomonatis
Serotyp L1 – L3
Risiko: nidrigLymphogranuloma venereum
Chlamydia trachomonatis
Serotyp D – K
Risiko: nidrigAszendierende okulogenitale Chlamydien
Ureaplasma urealyticumRisiko: nidrigUreaplasma
Urogenitale Mykoplasmen
Aerobe Bakterien Risiko: nidrigBakterielle vaginale Entzündung
Shigella dysenteriae
Salmonella spitzen
Campylobacter Spitzen
Risiko: nidrigDurchfall
Pilze
PilzRisikoErkrankung
Candida albicansPilzentzündung
Candidose
Protozoen
ProtozoenRisikoErkrankung
Trichomonas vaginalisRisiko: nidrigTrichomonaden
Harnröhre-vaginale Trichomoniasis
Giardia lamblia
Entramoeba histolytica
Cryptosporidium
Risiko: nidrigDurchfall
Arthropoden
ArthropodRisikoErkrankung
Phthirus pubis (Schamlaus)Risiko: nidrigPediculosis pubis (Schamlausbefall)
Sarcobptes scabieiRisiko: nidrigScabies (Krätze)

Gonorrhoe „Tripper“, Syphilis, Chlamydia und HIV haben zugenommen. Das Risiko erhöhte sich durch die Entwicklung von Resistenz gegen Antibiotika und Abgrenzung bestimmten Gruppen wie HIV infizierten.

Das Auftreten von Scabies („Krätze“) hat sich durch die letzten Immigrationswellen deutlich erhöht.

Fälle von Syphilis haben sich in Deutschland binnen zwei Jahren verdoppelt. 89% der Neuinfizierten sind homosexuelle Männer im jungen Alter, die in großen Städten leben.

STD
sind durch
„safe Sex“(sicheren Geschlechtsverkehr) zu vermeiden.

Methoden des „safe sex“:


  • Ehe
  • Gesunde feste Partner(in)
  • Kondom
  • Körperliche Hygiene
  • Testgerechte Antibiotika, wenn erforderlich
  • Gesundheitscheck
Der Übertragungsweg:
  • Haut- und Schleimhautkontakt
  • Ungeschützter Vaginal-, Anal- und Oralsex
  • Schmierinfektion über Hände (Türgriffe, Toilette, Kleidung, Bettwäsche) und Sexspielzeug
  • Bei der Geburt
Mögliche Konsequenzen der STD:
  • Harnröhrenstriktur
  • Narben
  • Entstellung
  • Depression
  • Isolation von der Gesellschaft
  • Tod
  • Augenerkrankungen des Neugeboren
  • HIV- bzw. Syphilis-Befall des Neugeboren
  • Erkrankung der ganzen Familie (bei Krätze)

Für wen ist diese Behandlung indiziert?

Patienten mit ersten Beschwerden wie Juckreiz, Ausfluss oder Brennen beim Laufen, Schmerzen beim Wasserlassen, Hautwunden, kleinen Pickeln und vereitertem Ausschlag, Warzen im Genitalbereich, Beckenschmerzen (im Bereich der Eierstöcke und Gebärmutter) oder tiefsitzenden Schmerzen im Damm oder in den Hoden sollten sich medizinisch untersuchen lassen. Eine verlängerte monatliche Regel oder Zwischenblutung sind ebenso Alarmzeichen. Darüber hinaus ist die Behandlung von infizierten Augen bei Neugeborenen erforderlich.

Der Behandlungsablauf


STD bedürfen einer präzisen Diagnostik. Die Anamnese, das klinische Bild, eine Urinuntersuchung und Abstrich der Harnröhre bzw. der Vagina sind erforderlich für die spezifische Diagnose. Eine Bakterienkultur und ein Antibiotika-Test bieten die Möglichkeit für eine testgerechte Behandlung. Eine ärztliche Kontrolle mindestens 5 Tage nach Ende der Behandlung ist erforderlich, um sicher zu sein, dass die Behandlung vollständig ist.

Was soll man vor der Behandlung der genitalen Entzündung beachten?

Hygiene und Abstinenz vom Geschlechtsverkehr. Geschützter Sex reicht nicht aus, um eine vollständige Heilung zu erreichen.

Die Schnelltests für die Diagnostik von STD sind eine gute Methode um innerhalb einer Stunde sich über Ihre Gesundheit zu sicher zu sein.

Alternativer Text

© Dr. Aref Elseweifi / masculine.de

Wie wird die Behandlung durchgeführt?

Die Behandlung wird je nach der Ursache (Pathogen), der Lokalisation und dem Schweregrad der Entzündung wie folgt unterteilt:

Prophylaktische (vorbeugende) Behandlung:


  • Abstinenz von Sex mit fremden Partnern,
  • Lokale Creme und Salben,
  • Gesunde Ernährung,
  • Hygiene.

Definitive Behandlung:


  • lokale (örtliche) wie Salben, Creme, Licht und Laser,
  • per os (orale) wie Tabletten und Kapseln,
  • parenterale (in die Vene) wie Infusionen und Spritzen,
  • parallele Behandlung der Partnerin bzw. des Partners.

Metaphylaktische (nachhaltige) Behandlung:


  • Desinfizierende Creme,
  • Die Hautgeschmeidigkeit fördernde Creme,
  • pH-ändernde Medikamente,
  • Entfernung vom Entzündungsquellen,
  • Sexuelle Beziehungen zu einem/einer einzigen Partner(in),
  • Hygiene.

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Wie lange dauert die STD Behandlung?

Die einfache STD-Behandlung dauert in der Regel zwei Wochen. Bei einer komplizierten bzw. fortgeschrittenen Entzündung dauert sie länger.

Wie lange dauert die Heilungsphase?

Die Heilungsphase ist von der Erkrankungsdauer und von eventuell auftretenden Komplikationen abhängig. Sie dauert 4 Wochen im Falle einer Harnröhrenstriktur. Hingegen, kann sie bei Syphilis-Komplikationen und HIV-Folgen bis zu mehreren Monaten dauern.

Wie lange besteht Arbeitsunfähigkeit?

Dr.med. Elseweifi empfiehlt, sich bei unkomplizierten Geschlechtskrankheiten 10 Tage lang arbeitsunfähig zu melden.

Welche Einschränkungen (Narben, Schwellungen, usw.) bringt die Behandlung von Geschlechtskrankheiten mit sich?

Wiederholte operative Behandlung der Harnröhrenentzündungen verursacht weitere Harnröhrenvernarbungen. Die Verödung von Hauterscheinungen wie Warzen und vereiterten Pickeln kann Narben und Farbänderungen hinterlassen. Die Auftragung von antiviralen Lösungen (Condylox oder Aldara) bei der Behandlung von Condyloma accuminata kann zu leichtem Brennen und vorübergehender Entzündung führen.

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Operation auf einen Blick

Operation

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Vor und Nachsorge

 : Vorbereitung
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Kosten

Privat­­versicherung:Wird nach GOÄ je Schweregrad der Operation berechnet.
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100 €* Stornierungsgebühr bei Absage bis 2 Wochen vor OP bzw.

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500 €* Gebühr bei Absage unter 2 Wochen vor OP°

° Die Stornierungsgebühren werden wegen des administrativen Aufwands erhoben. Die Rechnungen werden für absolute Transparenz nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auch mit analogen Ziffern erstellt, falls erforderlich.

masculine — — Praxis für Urologie

Samenerguss


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Nachsorge


Die Erwartungen nach der Behandlung von sexuell übertragbaren Erkrankungen

Wann wird das Ergebnis der Behandlung sichtbar sein?

Das Verschwinden von Symptomen ist ca. 3-10 Tage nach der Einnahme der testgerechten Antibiotika zu erwarten. Vernarbungen nach der Verödung von Warzen bzw. Pickeln bleiben zu verschieden Graden abhängig von der Größe der betroffenen Fläche. Die Behandlungsfolgen einer Syphilis dritten Grades sind manchmal gravierend und können zu hässlichen, dauerhaften Vernarbungen führen.

Wie lange hält das Ergebnis an?

Das ist sehr unterschiedlich und von der strikten Entfernung von Entzündungsquellen, von Prophylaxe und Metaphylaxe abhängig.

© Mark Decile F / unsplash.com

Komplikationen

nach der STD


Welche Probleme können auftreten?

Was sollte nach der STD Behandlung vermieden werden?

Vermeiden Sie den Kontakt mit Entzündungsquellen. Halten Sie Ihre Haut sauber und geschmeidig. Waschen Sie Ihre Genitalien nach der Benutzung der Toilette und trocknen Sie diese ab. Halten Sie sich an die Nachkontrollen. Vermeiden Sie eine Selbstbehandlung und konsultieren Sie Ihren Arzt. Sie verhindern dadurch die Entwicklung von resistenten Keimen.

Welche Komplikationen können während der Heilungsphase auftreten?

Durch die rechtzeitige Einnahme von Antiphlogistika, Antibiotika, sexuelle Enthaltsamkeit und Hygiene lassen sich mögliche Komplikationen verhindern.

Mögliche Komplikationen sind:

  • Ausbreitung der Entzündung,
  • Narbenbildung,
  • Ziehende Schmerzen,
  • Schwacher Harnstrahl.

Wie können Sie die Heilung beschleunigen?

Es ist so ratsamer

Ein Antibiotikum bis zu 10 Tage lang einzunehmen. Den Verband für 10 Tage nach der Operation täglich zu wechseln.

Baden und Schwimmen
für 2 Wochen zu vermeiden.

Because health is life – FAQ—Nachsorge

Sie können die eventuellen Komplikationen Ihre Operation durch engmaschige postoperative Kontrolle bei Ihrem Arzt vermeiden.

Kontra­­indika­tionen


Was sind Kontra­­indika­tionen bei genitalen Entzündung

In welchen Fällen kann eine Behandlung der genitalen Entzündung nicht durchgeführt werden?

Keine

Alternativer Text

© Rawpixel / unsplash.com

Verfasser


Dr.med. Aref Elseweifi, Facharzt für Urologie, Intim- und Ästhetische genitale Chirurgie, Prostataerkrankungen.


Die Geschlechts­krankheiten auf einen Blick,

Zusammenfassung und Schlusswort von Dr.med. Elseweifi


Abwägung der Risiken, Vorteile und Nachteile der Behandlung den STD

Sexuell übertragbare Erkrankungen, anders genannt STD sind bakterielle, virale, parasitäre, Protozoen- oder Pilzentzündungen, welche direkt oder indirekt übertragen werden. Sie können Ausfluss, Schmerzen, Funktionsstörungen, Infertilität oder Entstellung verursachen. Das Auftreten von STD hat sich in den letzten 10 Jahren durch jugendliches unverantwortliches Verhalten und Homosexualität fast verdoppelt. Die Behandlung beruht auf präziser Diagnose der Erreger, testgerechten Medikamenten und Hygiene. Die Entwicklung von chronischen Schmerzen, unregelmäßige Blutungen bei der Frau, Harnröhrenenge oder Infertilität sind mögliche Folgen, wenn die Behandlung vernachlässigt wird. Das Vermeiden von Sex mit wechselnden Partnern und Hygiene sind die besten Methoden, um sich vor STD zu schützen.

Gibt es alternativen Behandlungen mit dem gleichen Effekt?

Eine Alternative gibt es bisher nicht.

Die Schnelltests für die Diagnostik von STD sind eine gute Methode um innerhalb einer Stunde sich über Ihre Gesundheit zu sicher zu sein.

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