Niere

Alles über die Niere
Die Niere (Ren) ist das Klärwerk des Körpers. Sie filtert das Blut und befreit den Organismus von schädlichen Substanzen. Die Schadstoffe werden in der Harnblase gesammelt und gemeinsam mit dem Urin ausgeschieden. Die Funktionen dieses Organs sind so vielfältig wie komplex. Täglich filtern die Nieren bis zu 180 Liter Primärharn, aus dem sie anschließend bis zu zwei Liter zu Harn konzentriert und die verbleibende Flüssigkeit in den Körper zurückgibt. Hormone leisten bei diesem Zusammenspiel einen wichtigen Beitrag. Zwei Hormone werden in der Niere gebildet und können den Blutdruck steigern (Renin) und die Sauerstoffzufuhr im Blut erhöhen (Erytropoetin).
Das bohnenförmige Organ kann bei Männern und Frauen gleichwertig an gutartigen sowie bösartigen Tumoren erkranken. Wobei doppelt so viele Männer Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom) bekommen als Frauen. Eine weitere Erkrankung dieses Filterkomplexes sind Nierensteine. Sie können auch in der Harnblase entstehen und je nach Größe sehr schmerzhafte Beschwerden auslösen.
Verbunden: Anatomie: der Frauen — Blase bei Frauen
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Erkrankungen der Niere
Nierengeschwülste diagnostiziert Dr. Elseweifi sonografisch und mit MRT (Magnetresonanztomografie). Gutartige Geschwülste behandelt er minimal invasiv (laparoskopisch), alternativ mit offen-chirurgischen oder robotergestützten Techniken.
Hat sich bereits eine metastasierende Tumorerkrankung entwickelt, nimmt Dr. Elseweifi eine Klassifikation des Tumors mittels „Staging“ vor und wählt darüber die individuelle Krebstherapie nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).









