Verfrühter Samenerguss

Der verfrühte Samenerguss
ist hauptsächlich ein Problem jüngerer Menschen. Als Ursachen kommen eine mögliche Beeinträchtigung des autonomen Nervensystems oder psychosomatische Ursachen wie Angst, Stress oder Partnerkonflikte in Frage. Die Ursachen sind zum Teil auch altersabhängig. Die vorzeitige Ejakulation belastet die Partnerin und führt selbst bei verheirateten Paaren zu Konflikten. Als erfolgversprechende Therapien seien hier das sexuelle Training und ein Ausüben des Geschlechtsverkehrs in wechselnden Positionen genannt (Masters und Johnson), um auf die Überempfindlichkeit der Eichel einen Einfluss auszuüben. Dies führt aber nicht immer zum gewünschten Erfolg. Als weitere Behandlung stehen Medikamente zur Verfügung, die die Ejakulation vermindern, bzw. verzögern. Leider kann es hier zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die sich negativ auf den Kreislauf auswirken bis hin zu einem vorübergehenden Ausbleiben der Ejakulation (Anejakulation). Die Ejakulation tritt dann ohne irgendeine Beeinträchtigung der Sexualität wieder ein, wenn die Medikamente abgesetzt werden. In den letzten Jahren hat sich auch hier eine chirurgische Therapie entwickelt, die sehr vielversprechend ist. Man unterbindet hierbei die die Eichel versorgenden feinen Nervenverbindungen, was zu einer Verminderung der Empfindlichkeit der Eichel führt. Sie kann bei Patienten angewandt werden, deren Erektion intakt ist und die positiv auf die Injektion von Medikamenten zur Erzeugung einer künstlichen Erektion reagieren. Sie führt allerdings bei Patienten mit Impotenz oder einer Venenerkrankung des Penis zu keinen Verbesserungen und ist auch nutzlos für Patienten die unter erektiler Dysfunktion leiden.
Die Risikofaktoren für einen verfrühten Samenerguss sind:
Stress auf Arbeit oder in Ihrem Sozialleben.
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