Penisverdickung

„El-Seweifi Technik“
Die Entwicklung der Penisverdickungsmethode hat sich in den letzten Jahren rasant beschleunigt. Anfänglich wurde Vaseline injiziert, später körpereigenes Fettgewebe (resorbiert und verschwindet jedoch schnell). Danach folgte die Transplantation von körpereigenem Haut-Fett-Gewebe, welches aus dem Gesäß entnommen wurde (beste Methode bis jetzt).
Dann folgte die Transplantation von AlloDerm, welches der menschlichen Haut sehr ähnlich ist und eine Art Weichgewebe darstellt. Es ist immunologisch taub und sicher aber teuer. Dann gibt es noch VYPRO II Netze, welche aus synthetischem Material bestehen und Verhärtungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen. Diese Alternative ist teuer und bringt eine Menge Komplikationen mit sich. Der Einsatz von Silikonprothesen, Injektionen mit Silikon, Vaseline oder heißem Wachs unter die Haut des Penis oder die Implantation von Permacol und zuletzt Hyaluronsäure hat sich nicht bewährt.
All diese Methoden führten häufig zu unerwünschten Ergebnissen, z.B. Abstoßreaktionen (bei Anwendung körperfremden Materials), Reabsorption (bei der Verwendung von eignem Fett) und besonders zu Entstellungen und Vernarbungen.
Eine sicherere Methode stellt die Implantation von AlloDerm dar, welches einer nicht reagierenden menschlichen Haut entspricht. Unter Berücksichtigung des sehr hohen Preises führt AlloDerm nicht zur gewünschten Zunahme an Dicke.
Die Injektion von körpereigenem Fettgewebe oder die Transplantation von körpereigenem Fettgewebe führt zur Reabsorption oder Assymetrie und manchmal auch zu Funktionsverlusten und Hautveränderungen (eine orangenhaut-ähnliche Haut).
Bei der Entnahme von eigenen Haut-Fett-Manschetten sind Narben anfangs nicht sichtbar, weil die Haut direkt am Gesäß oder in der Leiste entnommen wird, bzw. können sie auch gänzlich vermieden werden, wenn die teuren und dünnen AlloDerm-Transplantate verwendet werden.
Die durchschnittliche Umfangszunahme unserer Patienten beträgt ca. 2 – 2,5 cm (in sehr seltenen Fällen wurde sogar ein Umfang von 17 cm erreicht). Das bedeutet eine Umfangszunahme des Penis von 30 –50 %. Meiner Meinung nach ist diese neue Methode erheblich sicherer, als die Methode der Fettinjektion und derzeit die bestmögliche Therapieform.
Ich führe die Operation durch die Implantation von Haut-Fett-Manschetten durch. Die Manschette wird vom Oberschenkel unter dem Gesäß gewonnen
Laut medizinischen Forschungsergebnissen entspricht der durchschnittliche Penisumfang etwa 13 cm. Ich möchte hier nochmals erwähnen, dass wir nur Patienten operieren, deren Größe unterhalb dieser Durchschnittswerte liegt.
PenisverdHautfet

Der Patient liegt auf dem Bauch. Die Entnahmestelle ist eine Hautfalte unter dem Gesäß am Übergang zum Oberschenkel auf einer Seite, so dass die danach entstehende Narbe möglichst unsichtbar bleibt. Die Region, von welcher die Manschette entnommen wird, wird mit einer lokalen Narkose infiltriert.  Die Manschette wird mit dem Skalpell definiert und deren dünne oberste Schicht wird mit dem Skalpell abgetragen. Die Haut-Fett-Manschette wird in voller Dicke abgetragen und mit  Antibiotika gewaschen. Sie wird dann speziell vorbereitet. Nach Verschluss der Wunde, liegt der Patient auf dem Rücken und bekommt eine allgemeine Narkose. Ein Schnitt wird hinter der Eichel durchgeführt. Ein Tunnel wird unter der Haut freipräpariert. Die Manschette wird durch den Tunnel gezogen und mit Nähten befestigt. Die Haut wird verschlossen und verbunden.

Die Implantation von AlloDerm:
Der Patient liegt auf dem Rücken unter allgemeiner Narkose. Die AlloDerm-Manschetten werden gut gewaschen und aufeinander gelegt und mit Nähten befestigt. Hinter der Eichel wird ein Schnitt durchgeführt. Die AlloDerm Manschetten werden durch den Tunnel gezogen und befestigt. Die Haut wird verschlossen und verbunden.

Die Operation wird ambulant durchgeführt, das heißt, der Patient kann ca. 2 Stunden nach der Operation das Krankenhaus verlassen. Es ist jedoch sehr empfehlenswert, dass der Patient zu Überwachungszwecken für 1-2 Nächte im Krankenhaus bleibt.
Patienten, bei denen gleichzeitig eine Verlängerungs- und Verdickungsoperation durchgeführt wird, sollten ebenfalls 1-2 Nächte im Krankenhaus bleiben. Die gesamte Heilungsdauer beträgt 14 Tage. Die komplette Heilung hat jedoch eine Gesamtdauer von bis zu 8 Monaten. Bei gleichzeitiger Durchführung beider Operationen kann die Heilung auch etwas länger dauern. Während der ersten 3-4 Wochen können die Schmerzen auch stärker sein, insbesondere nachts.

Sollte es zu Komplikationen kommen, so sind es meist solche, wie sie bei allen chirurgischen Operationen auftreten können. Dazu gehören Infektionen, Wundnässen, Blutungen und Wundheilungsstörungen. Die erwähnten Komplikationen treten sehr selten auf und können effektiv behandelt werden. Bei einem sehr geringen Teil der Patienten kann es zu einem Harnverhalt und zu Erektionsstörungen kommen, beides kann ebenso schnell und effektiv behandelt werden.
Man muss wissen, dass die Implantate als Fremdkörper wirken können. Im Falle einer Entzündung müssen diese entfernt werden. Eine neue Implantation ist dann nach 6 Monaten wieder möglich.

Patienten, bei denen eine Penisverdickungsoperation durchgeführt wird, wird empfohlen, sich gleichzeitig beschneiden zu lassen, um eventuelle Schwellungen der Vorhaut während der postoperativen Phase zu vermeiden, deren Auftreten sich negativ auf den Heilungsprozess auswirken kann. Die Entfernung der Vorhaut hat hygienische Vorteile und keinerlei Nachteile bezüglich der sexuellen Funktion.

Nach zwei Wochen können die Fäden, falls diese vorhanden sind, vom Chirurgen, von einem Urologen oder vom Hausarzt entfernt werden. Der Urologe bzw. Hausarzt erhält nach der Entlassung aus dem Krankenhaus einen detaillierten Bericht über den Verlauf der Operation und die Nachsorge.
Man muss wissen, dass die Fäden als Fremdkörper wirken können. Im Falle einer Entzündung müssen diese schnellstmöglich entfernt werden.

Ich muss an dieser Stelle noch besonders betonen, dass jeder Patient nach der Operation seinen Urologen täglich zur Nachsorge besuchen sollte, bis eine komplette Wundheilung eintritt.
Häufige Fragen (FAQ):
Ja, durch die Implantation einer Rolle von VYPRO II unter die Haut bzw. die subkutanen Schichten des Penis.

Es gibt keine Ideal- oder Standarddicke. Das Gefühl der Penisgröße ist individuell unterschiedlich. Idealerweise sollte der Penis während des Geschlechtsverkehrs ständig in Kontakt mit der Scheide sein, um andauernd stimuliert zu werden.
In der Regel sind 30-50% Zunahme des Penisumfangs erreichbar.
Es gibt eine Grenze für die Verdickung des Penis, sonst würden Lymphgefäße und Venen erdrosselt. Teile der Haut könnten aufgrund dessen sterben.
Die Konsistenz des Penis bleibt dadurch weich. Maximale Verdickung könnte erreicht werden und es ist leichter damit zu modulieren.
Sie kann resorbiert werden oder dem Bindegewebe zu ähnlich werden. Sie kann sogar zur Verkrümmung führen. Flüssiges Fett könnte anfangs aus der Wunde fließen, und wenn diese sich entzündet muss die Manschette entfernt werden. Dadurch könnte eine Narbe entstehen.
Die Haut-Fett-Manschette ist dauerhaft, da sie Gefäße neu bildet und „weiterlebt“. AlloDerm hingegen resorbiert nach einiger Zeit.
Es ist eine Art Stoff der der menschlichen Haut ähnlich und immunologisch taub ist.
Ja. Es bedarf weniger Narkosemittel, kürzerer Operationszeit, verursacht weniger Narben und ist konform.
Es ist teuer und resorbiert nach einigen Jahren.
Die Kasse trägt bei den Patienten, die im Vergleich zum Durchschnitt einen zu kleinen Penis haben und diesen entweder von Geburt an oder auch im Laufe des Lebens erworben haben, die Kosten für die OP. In einigen Fällen übernehmen sie auch die Kosten, wenn es infolge anderer chirurgischer Eingriffe zu einer Verkleinerung des Penis gekommen ist. Sie übernehmen allerdings nicht die Kosten, wenn der Eingriff aus rein kosmetischen Gründen erfolgt.
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