Geschlechtsumwandlung

Geschlechtsumwandlung vom Mann zur Frau

Die Entwicklung der sogenannten flaps-Technik und die Entwicklung innerhalb der Chirurgie führten zu einer Perfektionierung der plastischen und kosmetischen Sexualchirurgie, insbesondere bei der Geschlechtsumwandlung. Die sorgfältige Aufteilung und das genaue Verständnis des sexuellen Konflikts des Patienten sind wichtige Voraussetzungen, um das gewünschte kosmetische Resultat zu erzielen.
 Das konfliktbehaftete Leben eines Menschen, der sich nicht dem eigenen Körper, sondern dem Gegengeschlecht zugehörig fühlt, begann erst Anfang des 20. Jahrhunderts an Interesse zu gewinnen. Das Gefühl, dem anderen Geschlecht zuzugehören, wurde erstmals 1910 von verschiedenen Autoren beschrieben. 
 Diese Operation verwandelt einen Mann durch Änderung der Morphologie des Genitalbereichs äußerlich zu einer Frau. Die sekundären Geschlechtsmerkmale werden durch eine Hormonbehandlung und mit Hilfe der plastischen Chirurgie erreicht. Die Veränderung des psychologischen Verhaltens wird durch zahlreiche von einem Psychologen durchgeführte Sitzungen erreicht. Die genetische Identität bleibt durch die Operation jedoch unverändert. Männliche und weibliche Organe bilden sich aus den selben embryologischen Strukturen heraus. Daher führt die Wegnahme männlicher Strukturen zur Wiedererlangung des weiblichen Phänotyps, was sich mit sehr guten Ergebnissen erreichen lässt. Dazu werden die Hoden entfernt, die Harnröhre gestreckt und gekürzt und die Schwellkörper komplett entfernt. Die Eichel (Glans) wird unter Aufrechterhaltung der Nerven- und Blutversorgung zu einer Klitoris umgeformt, eine Vagina aus der Penishaut gebildet und in den Raum zwischen Rektum, Blase und Prostata eingesetzt und abschließend wird noch eine Vulva aus der Haut des Hodensacks (Skrotum) gebildet. Die Hautbeschaffenheit des Penis erlaubt die Konstruktion einer Vagina, die auch die Funktion einer natürlichen Vagina einschließlich der Möglichkeit zu Kohabitation und Orgasmus erfüllt. 
Die kosmetischen Ergebnisse der Geschlechtsumwandlung können in einer zweiten Sitzung nach einigen Monaten weiter perfektioniert werden. Dies wird durch den Einschnitt eines zwiebelförmigen Hautstücks oberhalb der Klitoris erreicht. Das Fett im Unterhautfettgewebe wird beidseits mobilisiert und mit Nähten zusammengefügt, um den Venushügel anzuheben. Der Damm muss etwas verkürzt werden und in einigen Fällen müssen die großen Schamlippen auf beiden Seiten noch angeglichen werden. Die Haut im Bereich der Klitoris wird mit feinem Vicryl verschlossen und die Haut im Schambereich mit Metallklammern.
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