Folgende Fragen werden uns häufig gestellt:

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Es handelt sich dabei um eine kurze Operation, die einen hohen Sicherheitsstandard erfordert. Sie wird vor allem bei minimal invasiven Eingriffen und dann, wenn von den betreffenden Körperpartien eine schnelle Heilung zu erwarten ist, durchgeführt.
Immer wieder wundern sich männliche Patienten in der Praxis über den hohen Frauenanteil im Wartezimmer. Der Urologe ist im besten Sinne ein Männerarzt und für diese tatsächlich mit dem Gynäkologen für die Frau vergleichbar. Doch da der gesamte Harnwegsapparat in den Bereich der Urologie fällt, sind Frauen bei Erkrankungen in diesem Bereich ebenfalls beim Urologen richtig aufgehoben. Einige Erkrankungen, wie Harnwegsinfekte oder Inkontinenz, sind bei der Frau sogar häufiger als beim Mann.
Der Patient sollte möglichst mit gefüllter Blase erscheinen, damit falls nötig eine Urinabgabe möglich ist. Außerdem sollten im Vorfeld eingenommene Medikamente angegeben werden können. Falls vorhanden, bringen Sie bitte Vorbefunde wie Röntgenbilder, Krankenhausentlassungsbriefe u.ä. mit.
Wir bemühen uns um möglichst genaue Einhaltung Ihres Termins. In aller Regel wartet der Patient bis zum Arztkontakt in unserer Praxis nicht länger als etwa 15 Minuten. Notfälle, die natürlich sofort behandelt werden, oder unvorherzusehende Zeitverzögerungen können allerdings im Einzelfall auch zu längerer Wartezeit führen. Wir bitten in solchem Falle um Ihr Verständnis und empfehlen, die Zeit im Wartezimmer mit unserem umfangreichen Literaturangebot sinnvoll zu überbrücken.
Größenteils operiere ich in der Praxis-Klinik Schlosstraße (zur Internetseite der Klinik). Viele urologische Eingriffe lassen sich heute auch ohne Krankenhausaufenthalt sicher und – für den Patienten angenehmer – ambulant durchführen. Dazu gehören in meiner Praxis z.B. Beschneidungen, Sterilisation des Mannes, kleinere Leistenbrüche, Operationen am Hoden (Hydrozele, Spermatozele, Hodenentfernung), Leistenhodenoperation, Penisbegradigung nach Nesbit und andere.
Die Vorsorgeuntersuchung des Mannes sollte ab dem 45. Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt werden. Sie dient dem frühzeitigen Erkennen einer bösartigen Erkrankung von Prostata oder Darm. Die gesetzliche Krankenversicherung beschränkt sich hierbei auf die Tastuntersuchung der Prostata mit dem Finger vom Enddarm her und – je nach Alter einmal im Jahr oder alle zwei Jahre – auf den sogenannten Hämoccult-Test zur Darmkrebsvorsorge. Hierbei kann mithilfe von Testbriefchen für Stuhlproben nicht sichtbares Blut im Stuhl festgestellt werden. Alternativ kann sich der Patient auch für eine Darmspiegelung entscheiden, die vom Internisten einmal alle 10 Jahre durchgeführt wird. Die Bestimmungen sind recht kompliziert geworden. Die meisten Urologen bezweifeln, ob die Maßnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen im Rahmen der Vorsorge noch ausreichend sind. Sprechen Sie uns wegen der Einzelheiten an, wir beraten Sie gerne.
IGEL steht für individuelle Gesundheitsleistung und betrifft die ärztlichen Leistungsangebote außerhalb der Krankenversicherung. Diese sind nach der allgemeinärztlichen Gebührenordnung zu vergüten und vom Patienten selber zu bezahlen. Neben zahlreichen Maßnahmen zur Vorsorge (z.B. der PSA-Test) und Früherkennung zählen dazu auch alternative oder kosmetische Therapien. Laden Sie sich gerne unser Informationsblatt zu IGEL herunter.
Eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) muss z.B. bei Verdacht auf das Vorliegen eines Harnblasenkrebses, aber auch im Rahmen der Inkontinenzdiagnostik oder der Blasenentleerungsstörung durchgeführt werden. Bei der Frau ist dies eine ganz einfache und schmerzlose Untersuchung. Auch beim Mann ist dies nach entsprechender Vorbereitung (Anästhesie der Harnröhre), leicht und schonend durchführbar. Meist ist die Angst vor dieser Untersuchung schlimmer als die Untersuchung selber. Viele Patienten fragen sich hinterher, warum Sie zuvor solch eine Angst vor dieser Untersuchung hatten.
Bei der Blasenspiegelung (Zystoskopie) wird ein starres oder flexibles Zystoskop durch die Harnröhre in die Harnblase eingeführt. Ein Zystoskop beinhaltet eine Lichtquelle, eine Optik und einen Kanal, über den die Blase mit Flüssigkeit gefüllt werden kann, um sie besser beurteilen zu können. Damit die Spiegelung schmerzfrei durchgeführt werden kann, wird vorher die Harnröhre mit einem Gleitmittel, welches ein schmerzstillendes Mittel enthält (Lokalanästhetikum), gefüllt.
Die Untersuchung des Urins gehört zur Basisidiagnostik in der Urologie. Der Urin sollte möglichst steril in der Praxis abgegeben werden. Vor allem bei der Frau ist hier oft die völlig schmerzlose Abnahme mittels Katheter notwendig. Durch die Untersuchung des Urins in unserem eigenen Labor lassen sich u. a. Nierenerkrankungen erkennen, Infekte nachweisen und Behandlungsmöglichkeiten erkennen.
Die Urodynamik ist ein Messverfahren, das mit Hilfe eines Blasenkatheters nach Füllung der Blase kontinuierlich den Druck in der Blase und in der Harnröhre sowohl in Ruhe als auch unter Belastung (Husten, Pressen) ableitet. Die so erhaltenen Druckkurven werden über ein Computersystem ausgewertet und vom Arzt interpretiert. Eine urodynamische Messung wird durchgeführt um verschiedene Formen der Blasenentleerungsstörung unterscheiden und einteilen zu können. Vor Behandlung einer Inkontinenz und manch anderer Störung der Miktion ist eine urodynamische Untersuchung des Patienten notwendig. Die Urodynamik kann bei uns in der Praxis sicher und schmerzfrei durchgeführt werden. Meist wird zum gleichen Termin auch eine Blasenspiegelung vorgenommen.
Prinzipiell findet man im world-wide-web Informationen zu jedem Thema. Gerade im medizinischen Bereich ist die Fülle der Angebote riesig und unübersichtlich. Sehr wichtig wird hier eine Qualitätssicherung, deren praktische Umsetzung jedoch noch sehr mangelhaft ist. Trotzdem lohnt es sich, für bestimmte Fragestellungen im Netz zu surfen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten jedoch immer mit dem Arzt des eigenen Vertrauens diskutiert werden. Der gute Arzt weiß aufgeklärte Patienten zu schätzen, und der aufgeklärte Patient kann viel leichter ein Arbeitsbündnis mit seinem Arzt eingehen. In unserer Linkliste finden Sie einige ausgesuchte Adressen im Netz, die Ihnen – bei aller gebotenen Vorsicht – gute Dienste bei der eigenen Recherche leisten können.
Der Patient muss gut über die Operation, deren Ursachen und Auswirkungen informiert sein. Das ermöglicht es ihm, seinen Körper und die Erkrankung zu verstehen und die ihm zugedachte Rolle, die für eine erfolgreiche Operation notwendig ist, einzunehmen. Zum Ausschluss von schweren Erkrankungen müssen vor der Operation Laboruntersuchungen, sowie kardiologische und radiologische Untersuchungen erfolgen. Eine internistische Untersuchung und die genaue Untersuchung der Lunge vor der Narkose ermöglichen eine schonende Anästhesie und Erholung nach der Operation. Die Wahl der Anästhesie richtet sich nach Art der Operation und ermöglicht eine schmerzlose Operation. Sie wird so leicht und schonend wie möglich durchgeführt, damit der Patient schnell wieder bei Bewusstsein ist. Unmittelbar im Anschluss an die Operation erfolgt die pflegerische Betreuung auf der Aufwachstation. Vor Entlassung wird der Patient nochmals vom Anästhesisten und vom Chirurgen untersucht. Der enge Kontakt zwischen Patient und Operateur gestattet eine sich direkt an die Operation anschließende Betreuung. Das schnelle Wiederaufstehen des Patienten ermöglicht dessen Mobilität und vermindert die Gefahr einer Thrombose, darüber hinaus werden Lungenfunktion und Muskelaktivität des Patienten gefördert. 
Durch Anästhesie und manchmal auch durch bestimmte Operationen kann ein Brechreflex ausgelöst werden. Dabei besteht das erhöhte Risiko, dass der Mageninhalt oder Teile der Nahrung in die Lunge gelangen (Aspiration). Dies kann zum Entstehen einer Lungenentzündung führen, die in schweren Fällen tödlich enden kann. Ist der Patient nüchtern, lässt sich dieses Risiko leicht vermeiden. Seien Sie auch darauf hingewiesen, dass das Kauen von Kaugummi zu gesteigerter Speichelsekretion führt. 
Haare können bei der anschließenden Heilung stören, außerdem erhöhen sie die Infektionsgefahr. 
Die Funktionstests der Leber erlauben eine Aussage über deren Funktion. Die Leber ist das Organ, welches die Medikamente und Anästhesie vor, während und nach der Operation verarbeitet, deshalb ist die optimale Funktionalität der Leber sehr wichtig. Gleichfalls können nur gesunde Nieren die Abbauprodukte der Medikamente nach deren Wirkung aus der Blutbahn filtern. Auch sind die chemischen Reaktionen des Körpers vom Mineralgehalt im Blutserum abhängig. Ebenso muss man sich von einem normalen Blutzuckergehalt überzeugen. Ein hoher Blutzuckergehalt erschwert die Wundheilung und erleichtert das Entstehen von Infektionen. 
Wenn der Patient Raucher ist oder älter als vierzig, besteht die Möglichkeit einer eingeschränkten Lungenfunktion und Kapazität. Durch eine Röntgenuntersuchung kann das festgestellt werden. Der zusätzlich durchgeführte Lungen-Funktionstest gibt darüber hinaus nähere Auskünfte über den Zustand des Atmungssystems. Die Lunge ist sehr wichtig für den Gasaustausch während der Narkose. 
Ja, denn Sie erhalten Medikamente, die auf das vegetative Nervensystem wirken und diese können – wenn Ihr Herz nicht gesund ist – während der Narkose das Entstehen einer Arrhythmie begünstigen. Durch eine EKG-Untersuchung lässt sich das feststellen.
Der Körper schüttet unter Stressbelastung durch zu wenig Schlaf oder lange Reisen vermehrt Adrenalin aus, was sich negativ auf die Operation auswirken kann. Daher sollte der Patient vor einer Operation genügend Schlaf haben. Während des Schlafs erholt sich der Körper und man ist am nächsten Tag konzentrierter. 
Urin kann eine mögliche Ursache einer postoperativen Wundinfektion sein. Durch diese einfach durchzuführende Urinuntersuchung lässt sich der Urin vor der Operation von Bakterien befreien, schützt dadurch vor einer Wundinfektion und trägt so zu einer schonenden Heilung bei. 
Nein, denn zwischen Einwilligung und Beginn der Operation soll mindestens ein Zeitraum von 24 Stunden liegen, sodass der Patient nicht unter Stress oder unter der Einwirkung von Beruhigungsmitteln steht. 
Der leere Darm entspannt die Bauchmuskulatur und vereinfacht dadurch die Operation. Außerdem erleichtert ein weicher Bauch nach der Operation die Atembewegungen.
Sie können die Wundheilung verzögern und zu Schmerzen beim Husten führen. Husten erhöht den Druck im Bauchraum und kann dadurch einen Bruch (Hernie) hervorrufen.
Ja, denn Bodylotions z.B. können die Aufnahme von Salben durch die Haut behindern. Wird das Gesicht damit behandelt, so besteht die Gefahr, dass die Gesichtshaut sehr glatt wird und dem Anästhesisten bei Manipulationen im Bereich des Mundes dadurch Schwierigkeiten bereiten kann.
Nein, denn Schmerzmittel können die Wirkung der Narkosemittel beeinträchtigen.
Nein, das ist nicht empfehlenswert. Die Rückenlage ermöglicht eine bessere Atmung und vermeidet unnötigen Druck auf die Operationswunde. Andere Liegepositionen richten sich nach der betroffenen Körperseite und dem Körperbau.
Patienten, die nicht in der Nähe der Klinik wohnen, wird geraten, möglichst in der Nähe des Operationszentrums zu bleiben, da der sich unmittelbar an die Operatiaon anschließende Zeitraum von großer Bedeutung ist. Hier können akute Komplikationen auftreten, die eine umgehende Behandlung erforderlich machen können.
Dazu zählen ein unangenehmes Kribbeln im Bereich der Wunde, eine Rötung der umliegenden Haut, eine Schwellung des Organs, Temperaturanstieg, generelles Unwohlsein und ein Nässen der Wunde.
Dazu zählen eine Rötung des Verbands, das Erblassen des betreffenden Organs, eine ungewöhnliche blaue Farbe (ähnlich einem blauen Fleck), Schwindelgefühl, leichte Bewusstseinsstörungen, Herzklopfen, sinkender Blutdruck oder ungewöhnliche Schmerzen im Bereich von Bauch oder Schultern.
Diese Medikamente sind Herzmedikamente bzw. Medikamente mit Wirkung auf das Nervensystem. Sie können die Wirkung der Narkose oder der postoperativ verordneten Medikamente beeinträchtigen. Die Narkose kann eine Änderung der gewohnten Medikamenteneinnahme erforderlich machen, um so verstärkende oder gegensätzliche Effekte zu vermeiden.