Blasenkrebs

Blasenkrebs
entsteht aus bekannten oder unbekannten krebserregenden Einflüssen, die die Schleimhaut der Harnblase zur vermehrten krankhaften Aktivität verleiten. Krebszellen teilen sich unverhindert und vermehren sich enorm. Man nennt dieses wachsende Gebilde ein Karzinom.
Im Anfangsstadium befällt das Karzinom nur die Oberfläche der Blase. Im diesem Stadium kann der Krebs einfach behandelt werden und eine aggressive Behandlung mit schweren Lasten ist nicht notwendig. Aus diesem Grund ist die Früherkennung von äußerster Wichtigkeit. Wenn danach regelmäßige Untersuchungen, notfalls Behandlungen erfolgen, könnte der Patient sehr gut damit leben, ohne einen Verlust an Lebensqualität zu erleiden. 
Die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung eines Karzinoms erhöht sich im fortgeschrittenen Alter. Diese Tatsache trifft Männer häufiger als Frauen. Die Prognose des Tumors ist u.a. von dessen Eindringtiefe, Größe, Typ, Differenzierung und dessen Einfluss auf den Körper abhängig. Je oberflächlicher, kleiner, differenzierter, desto besser ist die Prognose.
Die Behandlung abhängig vom Stadium:
  1. Ausschabung des befallenen Areals und Verödung mit dem Laser (Oberflächliches Karzinom).
  2. Entfernung der Blase und eine Harnableitung (wiederholtes oberflächliches bzw. auf die Blase beschränktes Karzinom).
  3. Chemotherapie (fortgeschrittenes Karzinom).
  4. Schmerztherapie in verschiedenen Stufen und Formen bei weit fortgeschrittenem Karzinom.
Die Entartung der Schleimhaut der Blase ist in zwei Hauptformen zu unterscheiden: Übergangskarzinom und Hornschleimhautkarzinom. Das erste ist häufig in Europa und Amerika anzutreffen. Das zweite in Gebieten mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Arabien und Asien. Das Karzinom kann oberflächlich oder tiefsitzend sein. Es gibt eine bestimmte Klassifikation dafür. 

Die Risikofaktoren für Blasenkrebs sind:
  1. Kontakt mit Chemikalien, insbesondere aromatische Amine
  2. chronische Entzündungen
  3. chronische Parasiten wie Bilharziosa
Wie schütze ich mich vor Blasenkrebs:
  1. Vermeiden Sie den Kontakt mit aromatischen Aminen wie z.B. Farbstoffen.
  2. Lassen Sie eine chronische Blasenentzündung vom Urologen behandeln.
  3. Vermeiden Sie die Infektion mit Bilharziosa, schwimmen Sie z.B. nicht in infizierten Flüssen.
  4. Lassen Sie sich umgehend vom Urologen untersuchen, wenn Sie unter Bilharziosa leiden.
  5. Erscheinen Sie sofort beim Urologen, wenn Sie Blut im Urin entdecken.
  6. Konsultieren Sie Ihren Urologen, wenn Sie mehr als drei mal jährlich unter Blasenentzündung oder unter unerklärbarem Harndrang leiden.
  7. Gehen Sie regelmäßig zu Kontrollen bei Ihrem Urologen, wenn Sie Blasenkrebs haben.
Die Behandlung des oberflächlichen Typs des Blasenkarzinoms erfolgt mittels Entfernung des Karzinoms und anschließender Instillation der Blase mit Medikamenten. Bei einem die Muskulatur angreifenden Karzinom wird die Blase entfernt. Organüberschreitender Blasenkrebs wird mit einer Chemotherapie behandelt.

1 Likes
1399 Views

You may also like

Comments are closed.