Bettnässen

Bettnässen ist in vielen Fällen eine Erkrankung, die auf falsches Verhalten zurückzuführen ist.
Kinder neigen dazu, Ihre Freunde und/oder Spiele möglichst nicht zu verlassen bzw. zu unterbrechen und vernachlässigen dadurch eine ausreichende Flüssigkeitszunahme. Danach wird in kurzer Zeit sehr viel auf einmal getrunken. Oft unterdrücken Kinder auch den Drang, ihre Blase zu entleeren.
Die Kapazität der Blase wird größer durch den gestauten Harn und dadurch die Muskulatur auch schwächer. Eine anderes Fehlverhalten ist die Bestrafung durch die Eltern, wenn Kinder einnässen. Diese verursacht einen Teufelkreis beim Kind.
Selten ist die Ursache ein Mangel an Hormonen.
Die Risikofaktoren für Bettnässen sind:
  1. unregelmässiges Trinken
  2. unregelmässiger Besuch der Toilette
  3. Tiefschlafen
  4. Bestrafung durch die Eltern
  5. Mangel am antidiuretischen Hormon
  6. Erkrankung des Harntraktes
Wie schütze ich mein Kind vor dem Bettnässen:
  1. Geben Sie ihm regelmäßig kleine Mengen Wasser.
  2. Lassen Sie es regelmäßig seine Blase entleeren.
  3. Sprechen Sie mit dem Kind und weisen Sie es pädagogisch an.
  4. Lassen Sie es die Blase vor dem Schlafengehen entleeren.
  5. Vermeiden Sie das Trinken unmittelbar vor dem Schlafengehen.
  6. Lassen Sie Ihren Urologen das Kind untersuchen.
  7. Verhaltenstherapie (Biofeedback-Therapie)
  8. Benutzen Sie eine Klingelmatratze bzw. Klingelhose für das Kind.
  9. Lassen Sie Ihren Urologen eine mögliche Erkrankung bzw. Fehlbildung des urologischen Traktes feststellen oder ausschließen.
  10. Lassen Sie dem Kind als letzte Möglichkeit von Ihrem Urologen eine Hormontherapie verschreiben.

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